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ihre Relevanz nicht nur als Begriffswerkzeug für den wissenschaftlichen Diskurs entfalten. Die Typologie wird ebenso mit den Praxispartnern als Instrument zur Schärfung des eigenen Projektprofils sowie hinsichtlich ihrer Anwendung im Politik- und Förderkontext erprobt werden.

Das Projekt INNSULA verfolgt demnach drei inhaltliche Schwerpunkte:

Im Projekt INNSULA wird mit vornehmlich qualitativen Methoden gearbeitet. Neben einer Literaturanalyse werden Experteninterviews in Deutschland, aber auch in Nordamerika, Großbritannien und der Schweiz durchgeführt. Ein Schwerpunkt von INNSULA ist die Erhebung und Analyse empirischer Daten durch die Befragung von Beispielprojekten in zehn deutschen Städten.

Eine Liste mit den aktuellen Veröffentlichungen des INNSULA-Teams finden Sie hier.

Projektflyer von INNSULA

Die Aktualität und öffentliche Wertschätzung für das Thema urbane Landwirtschaft und für seine Akteure ist hoch. Ob es um Gemeinschaftsgärten, Dachfarmen oder Selbsternteprojekte geht: Dem medialen Echo und der Bedeutung, die den Initiativen als innovativen Beitrag zu einer nachhaltigen (Stadt-) Entwicklung in Deutschland zugeschrieben wird, steht ein Defizit an wissenschaftlichen Untersuchungen und objektiven Bewertungsmaßstäben gegenüber. Daraus entsteht, insbesondere bei der Übersetzung von Erfordernissen und Potentialen der urbanen Landwirtschaftsprojekte auf die Planungsebene, die Notwendigkeit zur Begriffsklärung und zum Ausloten der Effekte dieser Projekte.

Das Forschungsvorhaben INNSULA verfolgt das Ziel praxisnah zu untersuchen, welche Innovationsansätze in der urbanen Landwirtschaft verfolgt und entwickelt werden und welche Beiträge die konkreten Aktivitäten zu einer nachhaltigen Entwicklung im urbanen Raum leisten. Als analytischer Rahmen wird in INNSULA eine multidimensionale Typologie der urbanen Landwirtschaft in Deutschland erarbeitet. Diese soll